• Rino

Himmel und Hölle zugleich


Immer und immer wieder Strände & Buchten, die menschenleer waren. Strassen, die durch den dichten, dichten Wald führten, wo ich teils ganz alleine unterwegs war. Im Gebiet, wo die Bären und Wildschweine zu Hause sind. Immer wieder hörte ich Geräusche aus dem Berg-/Waldgebiet, die mich fragen liessen, was das wohl für ein Tier sein könnte. Keuchend, meinen Wagen den Berg hoch stossend, mit Stock und Schaufel bewaffnet, begegnete ich wieder einmal 5 Kühen.



Ganz bedacht ging ich an ihnen vorbei, da sie meinen Wagen als Gefahr in der Angriffsstellung sahen. Bald mal merkte ich, dass ich mich zwischen Wagen und Kühen stellen muss, damit die Kühe mich als Mensch wahr nahmen. "Gel Gay icelim", und schon wieder wurde ich eingeladen. Eine Stunde später kam die Kurve - und ich sah, dass es noch weiter runter ging, weit rein ins Landesinnere. Wieder mitten im Aufstieg verfiel ich zwei/dreimal fast der Verzweiflung! "Das ist wohl der 143 Hügel!!! Der Sinn der Sache, dass es hier runter geht... damit es auf der andern Seite wieder rauf geht!!!" Total entkräftet in der Gewissheit, dass ich mitten drin stehe & das noch laaaaange so weiter gehen wird!



Die Kieselsteinstrassen liessen die Steinchen durch die Schuhsohlen auf meine Fussknochen drücken - "Aua"; wieder eine Blater getroffen! Da kam der Tag, wo ich mein Etappenziel Sinop vor mir hatte. Ich wusste, nurnoch 50 Kilometer. Doch nach diesen vergangenen 800 Kilometer Berg- und Tallaufen sowie 9 Tage ohne Pause war ich total entkräftet. Die Muskulatur zuckte teils so, dass die Füsse/Beine eine andere Richtung einschlugen als ich wollte. Aber das Wissen, wem ich diese Weltumrundung widme und dass ich dies für die Prävention gegen Kindesmissbrauch mache, liess mich die Strecke, die Teils total der Horror war, überstehen. Und wenn ich auch völlig über dem Limit lief - ich möchte all dies, was ich erlebt habe, nicht missen. Ich danke für diesen Weg - und ich danke besonders all den Menschen, die ich unterwegs getroffen habe. Eure Hilfsbereitschaft und Fröhlichkeit ist unvergleichbar! Danke Türkei!



Ouver and ouver beaches and bays were deserted. Streets with thick, thick forest. And I was allone with me. In this region from the bears and wild boars, I heard ever and ever noise, where I asked me: "what's this for an animal?". Panting, I joined my babycarrier up the hill, I encounter cows. I walked verry fast past them, then the cows means, that my carrier is a risk in the attak position.



"Gel Gay icelim!", and I was invisited again to a tea and bread. One hour later came the curve. And I saw that goes more up! I fell into allmost in despair. "It is the Hill 143th!!!" The pepple stone streeds left the stones through the shoe sole of my food bones press! And there was the last day bevore my milestone Sinop."Only more 50 km!" I dragged my feeds ouver the road. Totally exhausted, 800 km hills and mountains behinde me. But I know for what I do this - for the preventation of child abuse. Even though I walk ouver my limit, I didn't want missing one meter of my way! The nature, the people, the feeling - and the helpful and happiness from the turkyies peoples - I say: many thanks to you!



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